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Hier erfahrt Ihr wer wir sind, was wir können und wofür wir stehen. Ohne Schnick und Schnack. Sprich: Wir sparen uns das Phrasendreschen.

Kontakter Agenturportrait TryNoAgency

Der Name ist Programm: mehr Fairness, mehr Spaß

Wir sind jünger, hungriger und sehen besser aus“, steht auf der Website der Agentur Try No Agency. Jünger? Vielleicht. Hungriger? Bestimmt. Sehen besser aus? Liegt im Auge des Betrachters. Das Programm ist jedenfalls eine Kampfansage an etablierte Agenturmodelle. Try No Agency, betrieben von der TroNa GmbH in Berlin, will nicht nur mit einer anderen Philosophie („Ohne Schnick und Schnack“, ohne „Phrasendreschen“) an die Arbeit gehen, sondern auch mit einem neuen Angebot für Mitarbeiter. „Wir sind eine Agentur, die anders funktioniert“, sagt Gründer Stefan Nagel. Und Co-Gründer Friedrich Tromm ergänzt: „Etwas weniger ,Mad Man‘ wie in der TV-Serie, dafür aber zeitgemäße Prozesse.“

Kreation Ohne Brandbeschleuniger

Und das bedeutet: Try No Agency setzt auf die Power von Freelancern – nicht verstohlen, sondern ganz offiziell. Je nach Kunde und Auftrag werden Teams aus festen und freien Mitarbeitern zusammengestellt. „Diese machen nicht nur die Arbeit, sondern partizipieren auch an den Erfolgen“, sagen die Agentur-Gründer. Freelancer dienen nicht einfach nur als „Brandbeschleuniger“ in Stress-Phasen, wenn in der Agentur die Luft brennt, sondern begleiten ein Projekt während seiner gesamten Zeit. Festpreise schaffen zudem Transparenz für alle. So sollen, so die Gründer, Prozesse flexibler, schneller und für alle stressfreier werden.

Mit diesem Konzept steuert ein relativ schlankes Team von zehn fest angestellten Mitarbeitern von Berlins Mitte aus rund 100 Freelancer. Seit dem Start im Jahr 2011 hat Try No Agency schon für etwa 50 Kunden gearbeitet. Auf der Liste finden sich weniger etablierte Marken als vor allem junge Firmen aus dem Digital Business wie Modomoto, Hello Fresh oder Mister Spex. Das erfordert meist ein anderes Arbeiten, weil das Produkt erklärt werden muss. „Da geht es nicht um ,Was ist das bessere Angebot?‘, sondern um ,Was ist das Angebot?'“, erklärt Tromm. Was ist also Robo-Advising oder Curated Shopping? Diese Startups kennen oft die etablierte Werbewelt kaum. Cannes Lions? Goldene Nägel? Nie gehört, spielen keine Rolle. Tromm und Nagel haben selber die klassische Agenturszene in verschiedenen Facetten kennengelernt: als Mitarbeiter großer Networks wie BBDO oder TBWA – aber auch als Freelancer. Sie wissen, dass die sogenannte Gen Y keine Lust auf etablierte Modelle mit langen Arbeitszeiten und viel Stress hat. Genau diese wollen sie für Try No Agency gewinnen: Die auch nach der Glücksformel für ihr Leben suchen. RFI

Gegründet : 2011 – Mitarbeiter: 10 – Umsatz 2014: 3,5 Mio. EUR (geschätzt) – Produkte: Werbung, Kommunikation (Social, Viral), Markenaufbau und -Strategie, Corporate Identy – Management: Friedrich Tromm, Stefan Nagel – kunden (Auswahl): Mister Spex, Modomoto, Hello Fresh – hauptsitz: Berlin – internet: www.try-no-agency.com

TryNoAgency für home24

In der Kommunikation schlägt das Online-Möbelhaus Home24 oft unkonventionelle Töne an und veralbert nicht selten den großen Konkurrenten Ikea, zuletzt im August mit einer amüsanten Plakatkampagne. Schon da setzte das Unternehmen vor allem aber seine Eigenmarken in Szene, eine Strategie, die nun auch der neue TV-Spot verfolgt – und dabei fast vollständig ohne Spitzen auf die Wettbewerber auskommt.

In den letzten zwölf Monaten hat Home24 sein Portfolio um sechs weitere Marken ergänzt, insgesamt vertreibt das 2009 gegründete Unternehmen nun sieben Eigenmarken. So will man sich von den reinen Händlern abgrenzen und auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren. „Wir investieren in den nachhaltigen und konstanten Aufbau unserer Eigenmarken, wozu auch reichweitenstarke Kanäle wie TV gehören. Deshalb haben wir uns für den neuen TV-Spot mit unserer Smood-Matratze entschieden, denn letztendlich zahlen alle Marken auch auf die Marke Home24 ein“, erklärt CEO Domenico Cipolla die Kommunikationsstrategie.

Der Spot für die Matrazenmarke kommt dabei im Vergleich mit seinen Vorgängerfilmen verhältnismäßig nüchtern und produktbezogen daher – man denke vor allem an die „tragische“ Geschichte von Thomas B., der vier Jahre lang in einem Möbelhaus à la Ikea verschollen war (Kreation: Jung von Matt). Auf eine explizite Bezugnahme auf den Wettbewerb verzichtet Home24 in dem aktuellen Vignettenfilm, den die auf Start-ups spezialisierte Berliner Agentur Try No Agency kreiert hat. Lediglich das Preisargument wird im Vergleich zur Konkurrenz herangezogen.

Ingesamt zeigt der 20-Sekünder die Matratze in vier verschiedenen Lebenssituationen der Home24-Kunden. Die begleitende Social-Media-Kampagne bezieht sich optisch und thematisch auf den Werbespot und greift die vier Vignetten wieder auf.

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http://www.horizont.net/news/p/136833

TryNoAgency bringt Kaufda „Da Da Da“ ins Fernsehen

Die Bonial.com Group (Axel Springer) hat für ihren Dienst Kaufda erstmalig eine TV-Kampagne entwickelt. Dadurch sollen mehr Menschen auf das Angebot von klassischen Einzelhandels-Prospekten auf digitalen Endgeräten aufmerksam werden.

Der von der Agentur Try No Agency entwickelte Spot soll ab sofort auf RTL, Vox und Super RTL zu sehen sein. Er wird als 20- und als 7-Sekünder ausgestrahlt. Kaufda konnte dafür 30 Handelspartner wie C&A, Obi, Media Markt, Netto und Real gewinnen, die im Spot zu sehen sind.

„Mit der Kampagne unterstreichen wir die starke Verbindung von Haushaltswerbung und Internet. Der TV-Spot bringt auf den Punkt, wofür Kaufda steht: Aktuelle und relevante Angebote, die den Einkauf für Verbraucher leichter und lohnender machen – abrufbar mit einer einfach zu bedienenden App“, sagt Christian Gaiser, CEO und Gründer der Bonial.com Group. „Zuschauer schätzen Marken, die auch im Fernsehen stattfinden. Deshalb haben wir uns für TV-Werbung entschieden. Mit dem Werbespot wollen wir die Markenwahrnehmung von Kaufda erhöhen und weitere App-Downloads erzielen.“

Die Bonial.com Group erreicht mit der Vermarktungsplattform Bonial.de und ihren Marken Kaufda und Mein Prospekt nach eigenen Angaben acht Millionen Nutzer pro Monat. (db)

 

Weitere Artikel zu diesem Thema:

http://www.onetoone.de/Kaufda-bringt-seinen-ersten-TV-Spot-ins-Fernsehen-26664.html

HORIZONT
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Turi (Bonial-Gruppe schickt kaufDA ins Werbefernsehen)
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#AgencyLife – The Big Agency Lie

Let me tell you how advertising agencies work.

Agencies, by and large, sell hours. Unless they find a way to productise intellectual property or build a clever piece of proprietary technology, agency businesses scale by adding staff as they add clients. Win a client, hire people. Lose a client, fire people.

Agency owners and executives make money by consolidating with or selling to larger agencies or networks. When founders or shareholders exit they leave their organisation without its key creative or strategic leadership, often with catastrophic implications. The cycle repeats itself over and over again with relentless predictability. Agencies that were all the rage (often on the back of a single piece of work, award or client win) find themselves scrapping for work a few years down the line.

Somewhere between starting and selling an agency you realise that the only ways to make better than average margins when billing hours is to exploit staff, or manipulate clients. If you’re a nice person, this is troublesome. If you’re a dick, you carry on and enjoy the ride.

Having had zero agency experience and limited business acumen when I started Cerebra, this realisation came as a bit of a shock to me. Today, we interview people who go to great pains to tell us they’re not eight-to-fivers, not afraid of hard work, not shy of high levels of stress. This is, after all, #AgencyLife.

This is a thing. It’s a meme. It’s widely accepted that working at an agency means killing yourself for the ‘cause’.

What utter bullshit.

If our staff have to slave away from 7am to 11pm all week and come in on weekends scrambling to finish work there are only two possible explanations: They’re lazy and don’t get their allotted work done in office hours, or (more likely) we run a crappy business that forces people to work themselves nearly to death on the back of unrealistic deadlines, poor resource allocation and mismanagement.

Overworked employees are not the only messy byproduct of broken agency business models. The fundamentally unhealthy nature of many agency client relationships is a far deadlier cancer.

There’s a reason why the Madison Avenue overlords of the 50s and 60s call their reign the Golden Age of Advertising. The romance and mystery of the practice in that era resulted in agencies charging a massive premium for creative services that didn’t necessarily have to track back to measurable results. Enamoured clients were manipulated and abused. That dynamic has come full circle today, and when big business feels the squeeze marketing budgets suffer first. Agencies clamber over one another for client work, saying yes to any and all opportunities, bad-mouthing each other, and winging it on work they shouldn’t have attempted in the first place, instead of prioritising shared value and fighting for mutual respect.

Last year we terminated our relationship with a major brand on the back of what we believed to be a better opportunity for shared value with one of their competitors. We were well within our contractual rights to do so. Man, were they pissed! How dare WE fire THEM?

“Agencies don’t fire clients. Clients fire agencies!”

The last three pitches Cerebra attended were all rigged to shoe a specific agency partner in to a client, not to genuinely evaluate the respective skills and experience of the short-listed candidates. We dance around like monkeys in a cage begging for a banana from a kindly onlooker – it’s shameful. Staff get so amped and motivated by new business briefs and pitches and so utterly devastated when we aren’t chosen.

More often than not agencies don’t get paid to pitch. This means that the first R250k worth of work for the client is done for free in the hope of beating other agencies (also working for free). You present your most compelling ideas and seldom manage to justify the the budget to deliver at that level. But the expectation that you can deliver that level of work for free or next to nothing is set. Recovering from that is almost impossible – nearly everything you do after is a disappointment.

Every single mutually beneficial and valuable client relationship Cerebra has ever had begun with an open discussion, a real need and a slowly but steadily evolving scope of work.

Pitches are broken and breed broken results. They’re like The Bachelorette for business.

Because many agencies are deeply insecure about their ability to show tangible results, awards become their primary differentiator. This fuels the unhealthy dynamic between clients and agencies even more. Work is done because it wins awards, not because it achieves business objectives. Choosing an agency primarily on its awards is like choosing an intimate partner based on the car they drive.

Craig and I have no immediate plans to exit from Cerebra. We flipping love this company. Having said that, if we are still “just an agency” when we do leave one day, we will consider our tenure in leadership as a failure. We are wholeheartedly determined to find better, more sustainable ways to run our company that diminish or eradicate some of the broken dynamics I’ve alluded to in this post.

This starts with ensuring that our colleagues have healthy working lives. That does not mean that they don’t work hard. It means that they work passionately and constructively in their contracted hours, not because they feel they have to but because they know they’re part of something great – something that is changing the world of business forever. It means they leave us happier, smarter and wealthier than when they joined us. Over 25% of all people that have left Cerebra have gone on to start their own successful businesses. We think that’s rock ‘ n roll.

It also means agency leadership taking more responsibility and accountability for the health of their businesses. I will publicly lynch the next agency exec I see blaming juniors for client hiccups. That behaviour is cowardly and detestable. Running a great agency means making a profit as a by-product of happy people, not at the expense of people!

Lastly, it means fostering client relationships built on mutual trust and respect and fixing or even in some cases terminating those that are abusive in nature. Mutual trust and respect comes from us establishing unequivocal thought-leadership and market dominance by constantly pushing the boundaries of our industry – the onus is entirely on us (and not the client) to prove value. If there is a lack of education on the part of the client, it is our responsibility to educate.

Agencies have the opportunity and insight to change corporations from the inside out. The only reason we don’t get asked to play that role more often is because we haven’t earned the right. It’s time to up our game. It’s time to change the power dynamic and win our seat at that table.

 

http://www.mikestopforth.com/2015/02/26/agencylife-big-agency-lie/TryNoAgency