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Try No Agency holt TV-Etat von Zaimo

Die 2011 gegründete Berliner Agentur Try No Agency konnte ein weiteres Start-up gewinnen. Demnächst geht ein Fernsehspot für die Big-Data-Kredit-Plattform Zaimo mit einem Mediabudget in zweistelliger Millionenhöhe on air. Das Unternehmen aus dem Hause Kreditech ist eine Online-Kreditvergabe-Plattform.

Die Agentur um die Geschäftsführer Stefan Nagel und Friedrich Tromm setzte sich in einem Pitch gegen etablierte Branchenriesen durch. Nun verantwortet Try No Agency den TV-Etat des Unternehmens, die Berliner konzipierten für die Kampagne einen 45 Sekunden langen Spot. Ende Juni startet der Clip vorerst in Polen, Tschechien und Spanien.

Ziel der Kampagne ist es, Menschen anzusprechen, die es normalerweise schwer haben, an Kredite zu kommen. „Weltweit gibt es fünf Milliarden Menschen, deren Kreditwürdigkeit nicht bewertet werden kann. Deswegen kommen sie gar nicht oder nur schwer an Kredite. Unser Scoring unterstützt genau diese Zielgruppe“, sagt Sebastian Diemer, CEO bei Kreditech.

„Themen wie Bonität, Scoring und Big Data sind für einen Kreativen erst mal eine große Herausforderung“, erklärt Agenturgründer Stefan Nagel. Das Team setzt nun auf Humor und Emotionen. Umgesetzt wird die Kreation von Alexander von Lukowitz Elephant Filmproduktion unter der Regie von Benjamin Quabeck. Gedreht wurde im Großen Windkanal des Aerodynamischen Parks in Berlin-Adlershof, der bereits Hollywood Produktionen wie „Aeon Flux“ mit Charlize Theron als Kulisse diente. Die Tonfabrik komponierte den Song zum Film und zeichnet für das Sounddesign verantwortlich.

Erst kürzlich wechselte das Hotelportal Discavo seinen Etat ohne Pitch von Thjnk zu Try No Agency. Die Agentur hat seit ihrem Start Kampagnen für rund 20 Start-ups realisiert, darunter Unternehmen wie Misterspex, Rebuy, Fashionette, Flaconi und Department47.

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TryNoAgency präsentiert Rebuy-Gründer in Glitzershorts

Dass sich Firmengründer selbst in den Mittelpunkt von Kampagnen stellen, ist nichts Ungewöhnliches. Claus Hipp macht dies seit Jahren für seine Babynahrungsprodukte. Während Hipp aber darauf bedacht ist, ein seriöses Image aufzubauen, präsentieren sich die beiden Gründer von Rebuy, einer Berliner Internetplattform für An- und Verkauf, aktuell von einer eher albernen Seite.

In zwei Fernsehspots erklären die CEOs Lawrence Leuschner, 30, und Marcus Börner, 27, das Prinzip von Rebuy. Dabei tragen sie Kapuzenpullis und Chinos, die sie wenig später gegen grüne Glitzershorts eintauschen. Am Ende legen sie mit Mitarbeitern eine Tanz-Performance in der Logistikhalle hin.

Beim Anblick der Slapstickeinlage kann man leicht vergessen, dass Rebuy ein ernstzunehmendes Unternehmen ist. Immerhin bearbeiten nach eigenen Angaben mehr als 350 Angestellte bis zu 70.000 Artikel täglich.

Hinter der Idee von ‚Mach dich freier, werde Rebuyer‘ steckt die Berliner Werbeschmiede TryNoAgency, die die beiden Werbefilme in Kooperation mit Til Obladen und Elephant Film in Berlin umsetzte. Das Resultat läuft auf RTL, RTL2, Kabel1, DMAX und weiteren Sendern.

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